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Zu besonderen Tagen blendet die Suchmaschine Google statt des Logos eine Grafik ein, die an ein besonderes Ereignis erinnern soll, welches sich an diesem Tage jährt. Diese Grafiken haben den Namen Doodle erhalten und erfreuen sich im Allgemeinen recht großer Beliebtheit. Auch heute gibt es nach Ansicht von Google eines besonderen Ereignisses zu erinnern. Vor 30 Jahren erblickte das Computerspiel Pacman das Licht der Welt. Auch ich fand damals Gefallen an dem Spiel und spielte es nicht selten.
Doch dieser Doodle ist anders, denn es handelt sich nicht um eine Grafik, sondern um eine spielbare Anwendung. Nach kurzer Ladezeit ertönt der aus damaliger Zeit bekannte Sound und einige weitere Sekunden später lässt sich dieses Spiel tatsächlich mittels der Pfeiltasten spielen. Wie ich auf einer englischsprachigen Seite fand, soll dieser Doodle uns 48 Stunden erhalten bleiben.
Mir gefällt dies überhaupt nicht, im Gegenteil, ich bin genervt. Der Sound stört, das JavaScript frisst Ressourcen, und im ungünstigen Fall hakt es dadurch bei der Eingabe der Suchbegriffe. Für mich ist dieser Doodle der klassische Fall eines Eigentors.
Man stelle sich einmal folgende Situation vor, die im Geschäftsleben nicht selten ist. Man telefoniert mit einem Kunden und während des Gesprächs sucht man für ihn etwas bei Google. Und dann mitten im Gespräch kommt dann dieser Sound durchs Telefon. Als Kunde, der vielleicht den Google-Doodle noch nicht wahrgenommen hat, käme ich mir veralbert vor, denn es klingt als würde ich mir während des Gesprächs mit einem Spiel die Zeit vertreiben. Oder, wie ich es häufig mache, man sitzt im Café, um einige Texte auf dem Laptop zu schreiben. Zwischendurch recherchiert man noch ein wenig, und dann ertönt laut und kräftig dieser Sound. Es ist kein schönes Gefühl dann die Blicke von den andren Tischen zu spüren.
Vielleicht hätte Google mal die eigenen Suchergebnisse bemühen sollen. Dann hätten sie gesehen, dass es nicht zum guten Stil gehört auf einer Webseite ungefragt Musik abzuspielen. Genau dies tut Google jedoch, und es gibt noch nicht einmal einen Schalter, um den Sound abzuschalten. Von mir erhält Google daher die verdiente Höchststrafe, denn ich werde in der Zeit der Pacman-Huldigung mit Bing suchen, denn da gibt es auch gute Suchergebnisse.
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heisser Tipp: es gibt auch eine toolbar von google – mit der kann man Suchen durchführen, ohne die Startseite aufzurufen
(ich fand das pacman gut, musste aber erst darüber lesen, weil ich die google Startseite eigentlich nie aufrufe …)