Abgelegt unter: Allgemein, Marketing, Webseitenerstellung | Tags: Marketing, SEO, Suchmaschinenoptimierung, Webseitenerstellung
Dieser Blog gehört zu meiner Seite www.webseiten-emil.de und begleitet diese mit aktuellen Beiträgen. Die eigentliche Webseite entsteht gerade, und ich werde nachfolgend beschreiben, was ich dort plane.
Angesprochen werden alle Interessierten, die damit beginnen möchten oder gerade damit begonnen haben eine Webseite zu vermarkten, sei es mit einem Shop oder auf andere Weise. Ihnen soll ein ausführlicher Leitfaden an die Hand gegeben werden, in dem sie sich gründlich auf alles, was da kommen wird vorbereiten können. Neben diesem in Kapiteln aufgeteilten Kompendium wird es ein Glossar geben, in welchem Begriffe, die einem begegnen können, kurz erläutert werden. Angesprochen werden alle betroffenen Bereiche mit Ausnahme technischer Fragen zur Webseitenerstellung (PHP, Server, …). Außerdem werden rechtliche Fragen nur am Rande behandelt, da dieser Themenkomplex einem steten Wandel unterzogen ist und auch eine ordentliche rechtliche Beratung mir nicht möglich oder erlaubt ist.
Zu den behandelten Themen gehören also beispielsweise die Webseiten-Erstellung mit Planung, Arbeitsaufwand, Barrierefreiheit, Design, Prüfung, Pflege, usw. Bei der Webseiten-Vermarktung werden Formen der Offline- und Online-Werbung in all ihren kostenlosen und kostenpflichtigen Formen beschrieben, ebenso andere Formen der Vermarktung wie Suchmaschinenoptimierung oder auch Begriffe wie Corporate Identity, Zielgruppenorientierung und vieles mehr. Nach den bisher schon vorliegenden (noch nicht veröffentlichten) Manuskripten werden so wohl einige Hundert Druckseiten mit Informationen veröffentlicht und können kostenlos gelesen werden.
Die Seite soll stetig um weitere Beiträge und Informationen wachsen. Dieser Blog begleitet das Ganze dabei dann mit aktuellen Meldungen aus der Szene, wenn z.B. eine bekannte Suchmaschine ein neues Feature einführt oder kommentiert auch aktuelle Entwicklungen aus der Wert der kommerziellen Webseiten. Möglicherweise werden noch weitere Bereiche oder Werkzeuge zu der Seite hinzugefügt, aber dazu gibt es noch keine konkreten Planungen.
Welche Fragen haben Sie zu diesem Thema? Zu welchem Bereich möchten Sie eine verständliche Erläuterung oder einen Beitrag lesen? Wo kommen Sie in der Praxis nicht weiter oder welche Hindernisse sind Ihnen begegnet? Schreiben Sie mir bitte. Ich bin dankbar für jeden Tipp, Hinweis, für jede Frage, für positive und negative Kritik und jeden Hinweis auf Fehler, oder auch darauf, dass etwas schwer verständlich beschrieben ist. Welcher Begriff soll im Glossar erläutert werden? Was sollte es sonst noch auf der Webseite geben? Der Erfolg dieser Webseite lebt und profitiert von Ihrer Beteiligung, somit letztlich damit auch der kommerzielle Erfolg Ihres Projekts oder Shops. Gerne können Sie einen Kommentar zu diesem Beitrag hinterlassen oder auch persönlich über info at webseiten-emil punkt de mit mir Kontakt aufnehmen. Es ist kostenlos und unverbindlich und jeder Beitrag wird ernst genommen und gegebenenfalls auch beantwortet. Ich bedanke mich im voraus.
Abgelegt unter: Datenschutz, Suchmaschinen | Tags: Datenschutz, Google, Suchmaschine
Natürlich möchte jeder, der einen Online-Shop, einen Blog oder überhaupt irgendeine Webseite betreibt, dass die Seite möglichst viele Besucher hat. Dazu wird dann ein meist nicht unerheblicher Aufwand betrieben, um die Seite bekannt zu machen. Suchmaschinenoptimierung, Internetmarketing und Werbung sind beispielhafte Stichworte hierbei. Jedoch gibt es auch Informationen zur Seite, deren Veröffentlichung uns keinerlei Vorteil bringt und die wir eventuell sogar verhindern möchten. Dazu zählen beispielsweise das Internet-Archiv und der Cache in der Ergebnisanzeige bei Suchmaschinen.
Im Internetarchiv (auch Wayback-Machine genannt) http://www.archive.org/ werden seit 1996 Abbilder sämtlicher im Internet auffindbarer Webseiten archiviert. So ist bis heute ein Bestand von etwa 150 Milliarden Seiten zusammengekommen. Da das Archiv öffentlich ist, kann dort jeder nachschauen, wie eine Seite zu einem früheren Zeitpunkt ausgesehen hat. Allerdings sind dort nur archivierte Momentaufnahmen einsehbar, die mindestens 6 Monate alt sind. Da dies bestenfalls für Konkurrenten interessant ist, oder für Leute, die nachschauen wollen, was ein Produkt früher einmal gekostet hat, möchte man diesen Einblick sicher gerne verhindern. Dies geht über folgenden Eintrag in der Datei robots.txt:
User-agent: ia_archiver
Disallow: /
Sobald der einlesende Spider des Archivs das nächste mal vorbeischaut, wird die Einstellung wirksam. Fortan werden dann keine alten Aufnahmen der Webseite mehr veröffentlicht. Sobald aber diese Anweisung aus der Datei robots.txt entfernt wird, werden alle Einträge (also auch ältere) wieder veröffentlicht. So könnte es beispielsweise sein, dass man wie oben den Einblick verhindert, dann jedoch die Domain nicht mehr benötigt und abmeldet. Greift sich diese nun jemand anderes und betreibt darauf eine Seite ohne diesen Eintrag in der robots.txt, werden leider auch alte Versionen unserer alten Seite wieder im Archiv sichtbar.
Eine zweite Möglichkeit sich eine ältere Version einer Webseite anzuschauen, ist der Cache der Suchmaschinen. Bei Google und den meisten anderen Suchmaschinen wird dazu unterhalb der Ergebnisse ein Link auf diesen Cache eingeblendet. Auch dieser Link ist nicht wirklich verkaufsfördernd, sondern stillt eher die Neugier der Konkurrenz. Damit dieser Link für eine Webseite im Suchergebnis nicht mehr angezeigt wird, muss folgende Zeile in den Head-Bereich der Webseite aufgenommen werden:
<meta name=”ROBOTS” content=”NOARCHIVE” />
Wenn nur bei Google die Cache-Anzeige unterdrückt werden soll, ist ROBOTS durch GOOGLEBOT zu ersetzen.
Natürlich lassen sich so nicht immer alle Spuren auslöschen, die man im Internet hinterlässt, bekanntermaßen vergißt das Netz nie und nichts, was man dort einmal veröffentlicht hat. Jedoch wird durch diese Schritte der Einblick in Vergangenes zumindest erschwert.
Seit dem 5. Dezember 2009 zeigt die Suchmaschine Google in der Standardeinstellung personalisierte Suchergebnisse an. Seitdem werden die Suchergebnisse nicht mehr auf jedem Computer oder bei jedem Nutzer in der gleichen Reihenfolge angezeigt. Klickt ein Nutzer häufig auf eines der Ergebnisse, wird es in der Liste weiter oben angezeigt. Auch schon vor dem genannten Termin gab es diese Ergebnisdarstellung, allerdings nur für die Suchen, die durchgeführt wurden, wenn man in seinem Google-Konto eingeloggt war.
Möglich ist dies durch ein Cookie, das Google auf dem Rechner des Nutzers setzt. Dieses enthält eine eindeutige Kennung, mit welcher der Rechner zugeordnet werden kann. Alle zu dieser Kennung durchgeführten Suchen, werden dann auf dem Google-Server in einer Datenbank festgehalten. Bei einer erneuten Suche werden nun diese Datenbankeinträge ausgewertet und daraus das personalisierte Suchergebnis ermittelt.
Daraus ergibt sich auch die erste Möglichkeit, diese Art der Suchergebnisdarstellung zu verhindern – man verbietet seinem Browser einfach das Speichern von Cookies. Leider ist diese Einstellung sehr unpraktisch, da viele Seiten Cookies, verwenden, zum Beispiel beim Einloggen. Nun könnte man eine Einstellung wählen, bei der man bei jedem Versuch ein Cookie zu setzen gefragt wird, aber auch dies ist bei der Vielzahl der Cookies, die heute von den verschiedenen Webseiten gesetzt werden, leider ebenfalls nicht praktikabel.
Aber auch Google selbst bietet eine Möglichkeit, die Personalisierung abzuschalten. Dazu muss auf der Ergebnisseite der Punkt ‚ ‘Webprotokoll‘ gewählt werden, und man kann die entsprechende Einstellung ändern.
Der Anwender bemerkt auf den ersten Blick keinen Unterschied zur bisherigen Darstellung. Mittelfristig erhält er sogar den Eindruck, dass sich die Qualität der gezeigten Ergebnisse verbessert. Denn das was von ihm häufig gewählt wurde, das was ihm also gefällt oder Nutzen bringt, steigt in der Ergebnisliste. Und wenn er sich häufiger Shopping-Seiten statt Pressemeldungen angesehen hat, wird er künftig auch weniger Presseseiten unter den gut positionierten Ergebnissen finden.
Schwierigkeiten tauchen allenfalls auf, wenn beispielsweise zwei Nutzer telefonieren und dabei einer der beiden sagt „Schau mal bei Google, mit dem Suchbegriff xyz, das dritte Ergebnis …“, denn fortan ist es durchaus möglich, dass beide eine andere Reihenfolge in den Ergebnisse sehen.
Für die Suchmaschinenoptimierung ergeben sich aber weit größere Schwierigkeiten durch diese Änderung. Zwar lässt sich diese Art der Sortierung auf dem eigenen Rechner abschalten, aber es ist davon auszugehen, dass die Mehrheit der Nutzer dieses Feature nicht abschalten wird, ja sogar zu einem großen Teil nicht einmal darüber Bescheid weiß.
Wenn allerdings der Optimierer oder Shop-Betreiber aus Bequemlichkeit diese Einstellung beibehält, sich in der Folge von den vermeintlich guten Positionierungen blenden lässt, darf sich nicht über ausbleibende Verkäufe bei anderen beschweren. Leider ist aber auch zu vermuten, dass schwarze Schafe unter den Optimierern, sich die Google-Neuerung zu Nutzen machen werden. Sie bauen darauf, dass die Betreiber von Shops oder ähnlichen Seiten, diese selbst häufig in Google suchen werden, um zu sehen, wie hoch diese inzwischen in den Ergebnissen gestiegen ist. Das dies allein durch das häufige Aufrufen geschieht und nicht durch die Arbeit des Optimierers, werden diese Scharlatane dann natürlich tunlichst verschweigen.
Der ehrliche Suchmaschinenoptimierer wird solche Mittel nicht anwenden. Er hat auf seinem Rechner die personalisierte Suche abgeschaltet und erhält so objektive Ergebnisse. Seinem Kunden, der die eigene Seite womöglich besser positioniert sieht, wird er dies erklären und auf die tatsächliche Positionierung hinweisen. Die eigentliche Arbeit bleibt dadurch gleich, es gilt möglichst viel und guten Inhalt auf die Seiten zu bringen, für eine ordentliche interne Verlinkung zu erzeugen und für Backlinks zu sorgen.
Zuletzt gibt es noch die künftige Veränderung bei den (nicht personalisierten) Suchergebnissen zu betrachten. Einerseits führt die Änderung dazu, dass Seiten, die jetzt oben stehen, noch schwerer von dort zu verdrängen sind. Denn wer auf der ersten Seiten und dazu noch recht weit oben steht, wird naturgemäß auch häufiger angeklickt.
Andererseits wird sich aber nun zeigen, aus welchen Bereichen überhaupt Ergebnisse gewünscht werden. Dazu hat Google schon ab etwa Juni 2009 die Sortierung der Top-Ergebnisse geändert. Aufgeführt wurden seitdem Ergebnisse aus allen Bereichen, z.B. Presse, Blogs, Filme, Shops, Privates, usw.. Was nun davon wenig gewählt wird, wird dann also künftig schlechter positioniert werden. Tatsächliche Auswirkungen oder neue Anforderungen an die Suchmaschinen-Optimierung werden sich aber frühestens in etwa einem halbem Jahr erkennen lassen.