RadioEins – Ego statt Marketing?
Emil, Donnerstag, 29. September 2011, 11:26
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Der in Berlin und Brandenburg empfangbare Radiosender RadioEins hat seit einigen Monaten in Robert Skuppin einen neuen Programmchef. Er löst den bisherigen Verantwortlichen Florian Barckhausen ab, der seit 2005 im Amt war. Auch seinerzeit war Skuppin schon für diese Position im Gespräch.

Kaum in Amt nimmt Skuppin weitreichende Änderungen am Programm des zum rbb gehörenden Senders vor. Nun ist es nicht verwunderlich, dass ein Neuer auch gleich zu Beginn einige eigene Duftmarken setzen will, und häufig gibt es auch größere Ideen, die der oder die Neue mitbringt und die dann Stück für Stück beraten und umgesetzt werden.

Eine der wichtigsten Regeln im Marketing besagt aber, dass man ein erfolgreiches Produkt – und ein solches ist RadioEins ohne Zweifel – nur dann noch erfolgreicher machen kann, wenn man Änderungen sehr behutsam vornimmt. Wer zu deutlich Veränderungen vornimmt, riskiert, dass die bisherige Klientel irritiert abwandert – ohne dass eine nennenswerte Zahl an neuen Kunden (hier Zuhörern) hinzukommt. Doch Skuppin möchte gleich alles auf einmal.

Mehr als ein Dutzend beliebte Programmrubriken werden gestrichen, größtenteils ohne Ersatz. Die Sendungen erhalten neue Namen und eine neue Zeitstruktur, so beginnt der Werbe- und Nachrichtenblock jetzt noch fünf Minuten früher. Manche Moderatoren gibt es nicht mehr, dafür kommen dann neue. Jingles und Musikbett unter Wetter und Verkehr wurden durch einen herzlosen Techniksound ersetzt. Die Ankündigung eigener Veranstaltungen erfolgt nicht mehr spritzig durch die Moderatoren Finger und Oswald, sondern scheint jetzt an eine Agentur gegeben worden zu sein, die aalglatte Werbespots abliefert, die gut zu einem Privatsender für hornbebrillte Hipster passen würde. Die oft lustigen Telefonate mit Zuhörern bei diversen Programmfeatures scheinen auf ein Minimum beschränkt worden zu sein.

Was bleibt ist die wahrlich gute Musik und die Stimme der Moderatoren, die aber meist auf nur noch einen Programmpunkt mit realem Inhalt per halber Stunde begrenzt wurde. Der Rest sind nur noch lapidare Ansagen und Ankündigungen, was es denn in der nächsten halben Stunde so gibt. Zu befürchten ist, dass sich auch die Musik noch ändern wird. Zuerst könnte man die langen Musikstücke verbannen oder auf ein “radiotaugliches” Format zusammenstutzen, dann das Korsett inhaltlich enger ziehen und schließlich die Musikrichtung ganz langsam in eine gewünschte Richtung verändern. Und dann? Dann ist vom bisherigen RadioEins überhaupt nichts mehr übrig.

Doch warum geschieht dies? Natürlich ist es jedem unbenommen, sein Produkt zu ändern wie und wann er will. Doch macht man dies – wie oben beschrieben – langsam und ohne die Kunden (Zuhörer) zu erschrecken. Was hier geschieht, ist nur Eigensinn. Auch ein öffentlich-rechtlicher Radiosender sollte nach Möglichkeit wirtschaftlich arbeiten. Wenn hier schon nach so kurzer Zeit vom neuen Programmchef so gravierende Änderungen vorgenommen werden, kann man annehmen, dass da noch andere Gründe vorliegen. Fühlte sich Skuppin 2005 übergangen, als er schon einmal als Programmchef im Gespräch war? Und will er darum jetzt alle Spuren seines von ihm womöglich ungeliebten Vorgängers möglichst gründlich beseitigen? Wenn dem so wäre, würde er sich und dem Sender einen Bärendienst erweisen. Denn wenn durch seine Änderungen die Zuhörer zu anderen Sendern wechseln (bei Facebook schreiben nicht wenige so etwas), wird das dem neuen Programmchef angerechnet werden. Bleibt zu hoffen, dass der Sender mit dem berühmten blauen Auge davon kommt und es Skuppin mit den Änderungen bisher bewenden lässt. Vielleicht hat er sogar den Mut, einige Schritte auch wieder rückwärts zu gehen, indem zum Beispiel den Jingles, Einspielern und den Sendungen wieder mehr Leben eingehaucht wird. Hier wäre ein solcher Rückwärtsschritt ganz sicher ein besseres Marketinginstrument als die Topfdeckelfrisur-Schere, die Skuppin bisher in der Hand hatte. Auffällig auch, dass es weder von RadioEins noch von Skuppin bisher eine Stellungnahme zu der zahlreichen Kritik gibt.



Google-Doodle Pacman nervt
Emil, Freitag, 21. Mai 2010, 19:42
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Zu besonderen Tagen blendet die Suchmaschine Google statt des Logos eine Grafik ein, die an ein besonderes Ereignis erinnern soll, welches sich an diesem Tage jährt. Diese Grafiken haben den Namen Doodle erhalten und erfreuen sich im Allgemeinen recht großer Beliebtheit. Auch heute gibt es nach Ansicht von Google eines besonderen Ereignisses zu erinnern. Vor 30 Jahren erblickte das Computerspiel Pacman das Licht der Welt. Auch ich fand damals Gefallen an dem Spiel und spielte es nicht selten.

Doch dieser Doodle ist anders, denn es handelt sich nicht um eine Grafik, sondern um eine spielbare Anwendung. Nach kurzer Ladezeit ertönt der aus damaliger Zeit bekannte Sound und einige weitere Sekunden später lässt sich dieses Spiel tatsächlich mittels der Pfeiltasten spielen. Wie ich auf einer englischsprachigen Seite fand, soll dieser Doodle uns 48 Stunden erhalten bleiben.

Mir gefällt dies überhaupt nicht, im Gegenteil, ich bin genervt. Der Sound stört, das JavaScript frisst Ressourcen, und im ungünstigen Fall hakt es dadurch bei der Eingabe der Suchbegriffe. Für mich ist dieser Doodle der klassische Fall eines Eigentors.

Man stelle sich einmal folgende Situation vor, die im Geschäftsleben nicht selten ist. Man telefoniert mit einem Kunden und während des Gesprächs sucht man für ihn etwas bei Google. Und dann mitten im Gespräch kommt dann dieser Sound durchs Telefon. Als Kunde, der vielleicht den Google-Doodle noch nicht wahrgenommen hat, käme ich mir veralbert vor, denn es klingt als würde ich mir während des Gesprächs mit einem Spiel die Zeit vertreiben. Oder, wie ich es häufig mache, man sitzt im Café, um einige Texte auf dem Laptop zu schreiben. Zwischendurch recherchiert man noch ein wenig, und dann ertönt laut und kräftig dieser Sound. Es ist kein schönes Gefühl dann die Blicke von den andren Tischen zu spüren.

Vielleicht hätte Google mal die eigenen Suchergebnisse bemühen sollen. Dann hätten sie gesehen, dass es nicht zum guten Stil gehört auf einer Webseite ungefragt Musik abzuspielen. Genau dies tut Google jedoch, und es gibt noch nicht einmal einen Schalter, um den Sound abzuschalten. Von mir erhält Google daher die verdiente Höchststrafe, denn ich werde in der Zeit der Pacman-Huldigung mit Bing suchen, denn da gibt es auch gute Suchergebnisse.



Google und die mitgelesenen E-Mails
Emil, Montag, 17. Mai 2010, 22:11
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Wie wir vor einigen Tagen hörten, hat Google wohl jahrelang und weltweit mit den Streetview-Autos nicht nur Bilder geknipst sondern auch die Daten zu und aus öffentlichen WLAN-Netzen gespeichert. Das sind Netze wie sie z.B. in Kneipen oder Bibliotheken zur Verfügung gestellt, damit man auch von dort ins Internet gehen kann. In einer solchen Kneipe schreibe ich viele meiner Texte und versende von dort aus naturgemäß dann auch E-Mails. Wenn denn während der Vorbeifahrt des Streetview-Autos eine Webseite angesehen oder ein E-Mail versendet wurde, dann wurde dies auch seitens Google gespeichert.

Angeblich sind es 600 Gigabyte, also 600.000.000.000 Byte (also etwa 300.000.000 (=300-Millionen) DIN-A-4-Seiten an Text), die da gespeichert wurden, ohne dass Google dies nach eigener Aussage bemerkte. Der sprichwörtliche Schelm würde jetzt ja vielleicht jetzt Böses denken, also dass da vielleicht doch irgendwas gewollt war oder so, aber das würde der Emil ja niemals laut sagen.

Egal wie, es wirft ein seltsames Licht auf den Google-Konzern. Hat man den Überblick verloren, welche Daten man überhaupt an welchen Stellen sammelt? Oder ist man sich dessen durchaus bewusst, und sammelt fröhlich, Datenschutz hin, Datenschutz her, vor sich hin, und zwar solange bis sich mal jemand aufregt und dies öffentlich macht?

Auch Street-View sehe ich jetzt durchaus anders als vor diesem Vorfall. Bisher konnte ich zwar die Bedenken durchaus verstehen, aber ich fühlte mich nicht direkt betroffen. Das Haus in dem ich wohne gehört mir nicht sondern meinem Vermieter. Und einmal zufällig draußen von einem Streetview-Auto fotografiert zu werden ist doch schon ein recht großer Zufall, und da die Autos ja recht einfach zu erkennen sind, kann man sich ja auch umdrehen. Tatsächlich habe ich erst einmal ein solches Auto hier in Berlin in natura gesehen. Doch solche Vorfälle führen dazu, sich über das Ganze einmal etwas tiefere Gedanken zu machen.

Wenn ein Tourist nach Berlin kommt, dort einige Fotos schießt, und diese dann nach dem Motto ‘meine schönsten Berlin-Fotos’ ins Netz stellt, käme ich wohl kaum auf die Idee, mich zu beschweren, wenn ich auf einem der Bilder zu sehen wäre. Bei lediglich oberflächlicher Betrachtung ist Google-Streetview nichts anderes: In Phase 1 werden Bilder von allen Straßen gemacht, die dann (ähnlich wie Google-Map) in Phase 2 in Netz gestellt werden.

Doch Google-Map hat auch eine Phase X, und zwar dann, wenn mit der Karte Werbung verbunden ist, ob von Google selbst oder von Seitenbetreibern, die Google-Maps zur Bewerbung des eigenen Projektes einsetzen. Und diese Phase X wird es auch bei Google-Streetview geben. Da sieht man dann ein Bild einer Straße, und an einem bestimmten Haus ist dann ein Werbetext eingeblendet, etwa in der Art ‘Fischrestaurant Nautilus’ oder ‘Fahrschule ‘Meyer’. Spätestens dann wird ein solches Foto zum Werbebild und die darauf abgebildeten Menschen dienen dazu, das Foto lebendig wirken zu lassen. Ich bin nicht damit einverstanden, für solche Werbefotos kostenlos Modell zu stehen. Und daher wünsche ich auch, nicht auf den Streetview-Bildern zu sehen zu sein. Und da die Google-Bots sich ja auch diesen Text ansehen, hat Google ja nun auch Kenntnis davon.



100 Beiträge
Emil, Dienstag, 4. Mai 2010, 19:39
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Das Glossar auf der Webseite wächst und wächst. Inzwischen sind es schon über 100 Beiträge, die man hier finden kann. Von ‘Ad Click Rate’ bis ‘Word Stemming’ werden zu den verschiedensten Begriffen rund um die Vermarktung von Webseiten kurze Erläuterungen gegeben.

Wie die steigenden Besucherzahlen zeigen, wird das Glossar recht viel in Anspruch genommen. Viele lesen dabei nicht nur einen Beitrag sondern blättern interessiert darin. Selbiges kann man auch vom Manual sagen, das in ausführlichen Texten viele Themen beleuchtet.

Keineswegs ist mit der magischen Zahl 100 nun ein Endpunkt erreicht. Es wird noch viele weitere neue Einträge geben, und sicher schon bald kann daher das nächste Jubiläum gefeiert werden.

Auch Sie können sich beteiligen, indem Sie Vorschläge machen. Wenn Sie eine bestimmte Erläuterung im Glossar vermissen, schreiben Sie einfach ein E-Mail, die Adresse finden Sie im Impressum.



Amprice GmbH ist insolvent
Emil, Freitag, 30. April 2010, 08:32
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Die amprice GmbH in Hannover hat nach eigenen Angaben am 26. Februar 2010 Insolvenz angemeldet. Dies ist der vorläufige Höhe- oder besser Tiefpunkt einer Abwärtsbewegung, die nun schon einige Zeit andauert.

Vor etwa zwei Jahren begann man damit, das Projekt amprice 2.0 bekannt zu machen. Man sprach von einer fabelhaften neuen Software, völlig neuen Möglichkeiten beim Shopping im Internet und wähnte, schon bald die Nummer zwei auf dem Auktionsmarkt zu sein. Mit BesteAuktion und Azubo in Deutschland sowie moulaha im arabischen Markt kaufte man Mitgliedsdaten und scheinbar neue Nutzergruppen hinzu.

Dies war jedoch von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Und leider scheitern auf diesem Weg recht viele, die versuchen, einen Shop auf die Erfolgsbahn zu bringen. Es genügt in keiner Phase, sich einfach die passenden Bausteine zusammen zu sammeln und dann darauf zu warten, dass dann der Erfolg quasi von selbst eintritt. Erfolgsrezepte aus dem BWL-Handbuch sind kein guter Berater, wenn es darum geht eine Webseite zu vermarkten. Vorleser nennt man etwas verächtlich die Leute, die einem diese Richtung aufdrängen möchten. Oder anders ausgedrückt: man nehme eine schöne Webseite, sowie etwas Geld, dann schreibe man ein paar Blog-Beiträge, um andere von der eigenen Kompetenz zu überzeugen, ist ein Rezept, das nicht funktioniert. Wenn es so einfach wäre, gäbe es jeden Tag Tausende neuer und automatisch erfolgreicher Internethändler.

Was hier fehlt war also nicht, wie im amprice-Blog genannt das Geld, sondern der eiserne Wille den wahren Weg zum Erfolg zu finden. Dieser Weg führt nun mal nicht über ausgetretene BWL-Pfade, sondern diesen Weg muss man mit Beharrlichkeit und dem zumindest zeitweisen Zurückstellen eigener Interessen selbst finden.

Es bleibt abzuwarten, ob und wie es mit es mit der Plattform weitergeht. Klar scheint jedenfalls, dass es ohne grundlegende Änderungen bei Leitung, Konzept sowie Durchführung wohl keine große Zukunft geben wird.



Zahlungsverfahren im Wandel
Emil, Dienstag, 2. März 2010, 12:53
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Früher, was in diesem Fall gerade mal ein gutes halbes Jahrhundert her ist, war alles viel einfacher als heute. Immer freitags oder samstags kam der Chef mit der berühmten Lohntüte, in dem sich Bargeld und der zugehörige Lohnstreifen befanden. Diese Münzen und Scheine trug man dann zu seinem Händler oder auch Gasthaus um die Ecke, um dafür Waren oder auch ein erfrischendes Getränk zu erhalten. Auch Miete und andere höhere Beträge wurden meist bar bezahlt.

Dann kam die Verbreitung der Banken mit ihren Girokonten hinzu. Lohn und Gehalt wurden fortan bargeldlos überwiesen, genauso verfuhr man mit der Mietzahlung und auch bei der Begleichung von Rechnungen. Bald gab es auch die Möglichkeit im Supermarkt per EC-Karte zu zahlen. Ferner fand auch die Kreditkarte eine gewisse Verbreitung, zu Beginn insbesondere unter den Besserverdienenden.

Als dann das Internetzeitalter begann, kamen weitere Bezahlformen hinzu, insbesondere Bezahldienste wie PayPal, sofortueberweisung,de oder moneybookers. Hier zahlt man Geld auf ein Konto ein und kann dann in sehr einfachen Schritten eine Zahlung veranlassen. Die Vorteile lagen auf der Hand. Eine solche Zahlung ging schneller, da der Empfänger unmittelbar über die vorgenommen Zahlung informiert wird, sie war zu dieser Zeit billiger und einfacher wenn es um Zahlungen ins Ausland geht, und der Zahlungsdienstleister kann sich gegebenenfalls als Treuhänder einschalten. Insbesondere die Vorteile bei Auslandszahlungen und die Geschwindigkeit waren meist bei Verbrauchern der Grund zu dieser Zahlungsvariante zu greifen.

Doch immer noch leben wir in Zeiten des Wandels. Die klassische Überweisung, die schon seltener zu werden schien, wird wieder interessant. Wer heute eine Zahlung ins EU-Ausland ausführen möchte kann dies mittels IBAN/BIC bzw. SEPA leicht vornehmen, und das zu Preisen, wie sie für Inlandsüberweisungen gelten. Hier sind die neuen Zahlungsdienstleister meist teurer, zumindest für den Zahlungsempfänger. Auch die Geschwindigkeit bei der Zahlungsausführung ist immer weniger ein Argument, denn eine Inlandsüberweisung innerhalb der gleichen Bank wird heute häufig schon in Echtzeit durchgeführt. So gibt es bereits Fälle, bei denen ein Kind mit dem Handy vom Geldautomat aus bei den Eltern anruft und um etwas Geld bittet. Die großzügigen Eltern überweisen dann online etwas auf das Konto des Kindes, und schon im nächsten Moment kann das Geld aus dem Geldautomaten gezogen werden.

So sind diese beide für die Verbraucher früher wichtigen Argumente für die Wahl eines Zahlungsdienstleister nicht mehr so entscheidend wie zu Beginn des Internetbooms. Daher werben diese Dienstleister nun mit dem dritten oben genannten Argument, ihrer möglichen Funktion als Treuhänder. Häufig fallen in der Werbung Begriffe wie Verbraucher- oder Käuferschutz. In manchen Fällen wird das Geld vom Zahlungsdienst vom Verkäuferkonto zurückgebucht, wenn der Kunde eine Unstimmigkeit meldet. Dies dient zwar einerseits dem Schutz der Kunden, öffnet aber auch besonders findigen unter diesen Kunden neue Wege des Missbrauchs. So hört man also in letzter Zeit zunehmend Beschwerden seitens der Verkäufer, und man darf gespannt sein, ob und wie sich die Online-Dienstleister aus dieser Zwickmühle befreien können. Ein weiterer Kritikpunkt sind die teilweise nicht unerheblichen Gebühren, die von diesen Dienstleistern erhoben werden.

So wird es also vorerst beim Wandel bleiben, wenn wir die verwendeten Zahlungsmethoden beobachten. Man darf gespannt zuschauen, ob denn letztendlich ein Sieger hieraus hervorgehen wird, oder ob der Wandel das einzig Konstante hierbei bleiben wird.



Google wird abgeschaltet
Emil, Samstag, 13. Februar 2010, 14:00
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Natürlich stimmt das nicht, aber es ist trotzdem ein spannender Gedanke, was wohl passieren würde, wenn dies tatsächlich geschehen würde. Und zu diesem Gedankenspiel gehört natürlich auch, dass die suchende Internetgemeinde dann nicht zu einem anderen Suchmaschinendienst wie Bing, Metager, Cuil oder anderen weiter wandert. Auch kein neuer Dienst stürzt sich in die bestehende Lücke. Nein, es gibt dann einfach keine Suchmaschine mehr.

Um das Wichtigste gleich vorwegzunehmen: Nein, die Welt wird nicht untergehen, und es wird auch keine Hungersnöte oder Kriege deswegen geben. Aber dennoch wird sich natürlich einiges ändern, vor allem natürlich was unser aller Online-Verhalten angeht. Erst seit etwa zehn Jahren gibt es Google überhaupt und auch die große Verbreitung des Internets begann erst zu dieser Zeit. Und dennoch scheint es kaum vorstellbar, dass so etwas geschehen könnte.

Natürlich würde ein Aufschrei durch die Welt gehen, und nachdem dieser ein wenig verschallt wäre, würde sich die Internetgemeinde neu ausrichten. Vielleicht kämen die klassischen Webkataloge wieder zur Geltung, die meist in aufbereiteter Form eine Auflistung von Webseiten zu einem bestimmten Thema anzeigen. Gleichzeitig würden sicher Empfehlungen, die auf anderen Seiten gemacht werden, mehr Resonanz als heute finden. Aber auch klassische und dem Internet ferne Verbreitungswege würden wiederbelebt, wie zum Beispiel die Mund-zu-Mund-Propaganda aber auch die klassischen Print-Medien. Vielleicht würde dies sogar dazu führen, dass das Internet weniger genutzt würde, da es schwieriger wäre, sich dort zurechtzufinden und man deswegen lieber zum stationären Handel um die Ecke zurückkehrt.

Eine neue Form der Empfehlungen sind die Social Bookmarks (öffentliche Lesezeichen) wie man sie beispielsweise bei Mister Wong oder Linkarena hinterlegen kann. Diese Dienste würden dadurch ganz sicher zu einer weit größeren Verbreitung finden, als dies heute bereits der Fall ist. Gleichzeitig würden natürlich auch die eigenen (nicht veröffentlichen) Lesezeichen weit besser gepflegt werden, als dies manchmal heute der Fall ist. Vielmehr als heute würde man natürlich auch dort nachschauen, statt Google zu befragen, wodurch wieder eine viel stärke Bindung zu einzelnen Angeboten im Netz entsteht. Natürlich wären die Änderungen einschneidend, zumindest wenn es um das Online-Verhalten ginge, doch Schaden würde niemand nehmen.

Doch wie weltfremd ist eine solche Idee nun wirklich? Wenn man bedenkt, dass es noch vor zehn Jahren eine Welt ohne Google gab, lässt sich kaum voraussagen, wie die Online-Welt aussieht, wenn man diese Zeitspanne in die Zukunft schaut. Haben es andere Suchmaschinen dann geschafft, Google von der scheinbar ungefährdeten Position als Marktführer zu verdrängen? Oder gibt es ganz andersartige Dienste, die wir uns vielleicht jetzt noch gar nicht vorstellen könne, welche dann die Rolle des Wegweisers im Netz übernommen haben werden? Und noch etwas darf natürlich nicht vergessen werden: Google ist kein gemeinnütziges Projekt, das seine Dienste im Rahmen der Hilfsbereitschaft kostenlos im Netz anbietet. Vielmehr ist es das ureigenste Bestreben Googles Gewinne zu erzielen. Solange sich durch zugeschaltete Werbung in den Suchergebnissen dieses Geld verdienen lässt, wird es auch die Suchmaschine in dieser Form geben. Wenn dies aber künftig einmal nicht mehr möglich sein sollte, wird Google keinerlei Veranlassung sehen, die Suchmaschine weiter zu betreiben, oder aber den Dienst in völlig anderer Form anbieten, vielleicht sogar die Abfragen kostenpflichtig zu machen. Proteste und ein einstimmiger Aufschrei würden dabei den Konzerngiganten wenig beeindrucken. Es bleibt also spannend was die Zukunft bringen wird. Aber haben Sie keine Angst, denn Google bleibt uns natürlich erhalten. Vorerst zumindest!



Fragen zu Webseitenerstellung, Internetmarketing, SEO und Co. erbeten
Emil, Dienstag, 26. Januar 2010, 14:54
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Dieser Blog gehört zu meiner Seite www.webseiten-emil.de und begleitet diese mit aktuellen Beiträgen. Die eigentliche Webseite entsteht gerade, und ich werde nachfolgend beschreiben, was ich dort plane.

Angesprochen werden alle Interessierten, die damit beginnen möchten oder gerade damit begonnen haben eine Webseite zu vermarkten, sei es mit einem Shop oder auf andere Weise. Ihnen soll ein ausführlicher Leitfaden an die Hand gegeben werden, in dem sie sich gründlich auf alles, was da kommen wird vorbereiten können. Neben diesem in Kapiteln aufgeteilten Kompendium wird es ein Glossar geben, in welchem Begriffe, die einem begegnen können, kurz erläutert werden. Angesprochen werden alle betroffenen Bereiche mit Ausnahme technischer Fragen zur Webseitenerstellung (PHP, Server, …). Außerdem werden rechtliche Fragen nur am Rande behandelt, da dieser Themenkomplex einem steten Wandel unterzogen ist und auch eine ordentliche rechtliche Beratung mir nicht möglich oder erlaubt ist.

Zu den behandelten Themen gehören also beispielsweise die Webseiten-Erstellung mit Planung, Arbeitsaufwand, Barrierefreiheit, Design, Prüfung, Pflege, usw. Bei der Webseiten-Vermarktung werden Formen der Offline- und Online-Werbung in all ihren kostenlosen und kostenpflichtigen Formen beschrieben, ebenso andere Formen der Vermarktung wie Suchmaschinenoptimierung oder auch Begriffe wie Corporate Identity, Zielgruppenorientierung und vieles mehr. Nach den bisher schon vorliegenden (noch nicht veröffentlichten) Manuskripten werden so wohl einige Hundert Druckseiten mit Informationen veröffentlicht und können kostenlos gelesen werden.

Die Seite soll stetig um weitere Beiträge und Informationen wachsen. Dieser Blog begleitet das Ganze dabei dann mit aktuellen Meldungen aus der Szene, wenn z.B. eine bekannte Suchmaschine ein neues Feature einführt oder kommentiert auch aktuelle Entwicklungen aus der Wert der kommerziellen Webseiten. Möglicherweise werden noch weitere Bereiche oder Werkzeuge zu der Seite hinzugefügt, aber dazu gibt es noch keine konkreten Planungen.

Welche Fragen haben Sie zu diesem Thema? Zu welchem Bereich möchten Sie eine verständliche Erläuterung oder einen Beitrag lesen? Wo kommen Sie in der Praxis nicht weiter oder welche Hindernisse sind Ihnen begegnet? Schreiben Sie mir bitte. Ich bin dankbar für jeden Tipp, Hinweis, für jede Frage, für positive und negative Kritik und jeden Hinweis auf Fehler, oder auch darauf, dass etwas schwer verständlich beschrieben ist. Welcher Begriff soll im Glossar erläutert werden? Was sollte es sonst noch auf der Webseite geben? Der Erfolg dieser Webseite lebt und profitiert von Ihrer Beteiligung, somit letztlich damit auch der kommerzielle Erfolg Ihres Projekts oder Shops. Gerne können Sie einen Kommentar zu diesem Beitrag hinterlassen oder auch persönlich über info at webseiten-emil punkt de mit mir Kontakt aufnehmen. Es ist kostenlos und unverbindlich und jeder Beitrag wird ernst genommen und gegebenenfalls auch beantwortet. Ich bedanke mich im voraus.