Google Analytics verliert Aussagekraft
Emil, Donnerstag, 27. Mai 2010, 11:31
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Mittels Google Analytics lassen sich die Besuche einer Webseite auswerten. Dazu bindet der Seitenbetreiber ein Skript auf der Seite ein, das beim Aufruf der Seite ausgeführt wird. Mittels des Skripts werden die für eine Auswertung relevanten Angaben, z.B. die IP, an Google gesendet und dort ausgewertet. Der Seitenbetreiber kann sich dann die aufbereiten Daten zu seinen Besuchern auf einer speziellen Seite von Analytics anschauen.

Selbstverständlich wird auch schon der Aufruf der Startseite bzw. der Landing-Page dokumentiert und dabei die Daten des Besuchers erfasst. Doch vor dem Besuch einer Webseite kann ein Besucher nicht erkennen, ob auf dieser Seite Analytics eingesetzt wird oder nicht. Um also eine Dokumentation der Besucherdaten durch Analytics zu verhindern, müsste er also vor jedem Besuch einer ihm fremden Seite technisch verhindern, dass das Skript von Analytics gestartet werden kann. Dies könnte z.B. durch generelles Abschalten von JavaScript geschehen.

Das wäre jedoch äußerst unpraktisch, da somit auch alle anderen Features verunmöglicht werden, die JavaScript erfordern, wie beispielsweise die Lightbox zur vergrößerten Darstellung von Grafiken, oder die Autocomplete-Funktion in Sucheingabefeldern. Da dies für die Nutzer unzumutbar wäre, gab es immer mehr Kritik an Google-Analytics und einer fehlenden und praktikablen Möglichkeit, die möglicherweise ungewollte Datenerfassung durch einen externen Konzern (also Google) zu unterbinden. Insbesondere da Google ohnehin in der Kritik steht, wenn es um den Umgang mit Daten geht (siehe Street-View) und auch andere Firmen wie Facebook gerne Daten sammeln und dies dann zeitgemäßen Umgang mit der Privatsphäre nennen, mehrten sich die kritischen Stimmen.

Nun also hielt es Google für geboten, zu reagieren. Es wird nun ein Tool (Plugin) zur Verfügung gestellt, mit dem die Dokumentation der eigenen Besucherdaten auf von Analytics ausgewerteten Seiten verhindert wird. Noch ist das Tool in der Beta-Phase und leider unterstützt es nicht alle gängigen Browser, z.B. fehlt Opera. Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung, wenn es um die Eindämmung des ungezügelten Umgangs mit Daten geht.

Für Shop-Betreiber wird sich aber nun einiges ändern. Es ist zu erwarten, dass der Link zu diesem Tool die Runde machen wird, auch dieser Blog trägt ja dazu bei. Mit wenigen Klicks ist das Plugin dann installiert. So wird wohl bald in bestimmten Verbrauchergruppen ein beträchtlicher Teil diese Analyse-Möglichkeit unterbunden haben, so dass eine verlässliche Aussage zur Besucherstruktur immer ungenauer werden wird.

Da es bei einem solchen Tool nur darum geht, die Weitergabe der Daten an externe Firmen zu verhindern, hier speziell an Google, sollte sich jeder Shopbetreiber darum kümmern, die Daten auch ohne eine solche Weitergabe zu analysieren. Dabei ist durchaus möglich, Daten mit der gleichen Aussagekraft wie die Google-Daten zu generieren, jedoch erfordert die Einrichtung solcher Werkzeuge einen wesentlich höheren Arbeitsaufwand. Doch jeder der den Online-Verkauf ernsthaft betreibt, weiß um die Wichtigkeit der Analyse-Daten. Man sollte sich also beizeiten darum kümmern, sich selbst die Analyse-Werkzeuge zu erstellen.

Link zum Tool: http://tools.google.com/dlpage/gaoptout



Google zahlt bei Adsense 51 bzw. 68 Prozent aus
Emil, Montag, 24. Mai 2010, 18:55
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Bisher hatte Google nicht veröffentlicht, wie hoch der Anteil ist, den Google den Betreibern von Webseiten mit Adsense-Werbung auszahlt. Adsense ist eine Werbeform, bei der es Seitenbetreiber ermöglichen, dass auf ihrer Webseite von Google ausgewählte Werbeanzeigen eingeblendet werden. Dabei orientiert sich die Auswahl der Anzeigen am angezeigten Inhalt der Seite, so dass stets zum Thema der Seite passende Werbung eingeblendet wird. Bei einer zweiten Form der Adsense-Werbung blenden die Seitenbetreiber einer benutzerdefinierte Google-Suche auf ihrer Seite ein, und es werden Werbeanzeigen eingeblendet, die zu den Suchergebnissen passen.

Bei der Berechnung der Vergütung nimmt Google als Grundlage den vom Werbetreibenden für die Werbung gezahlten Betrag, und zahlt einen Anteil davon an den Betreiber der Seite aus, auf welcher die Anzeige angeklickt wurde. Bisher hatte Google nicht bekannt gegeben, wie hoch der Anteil ist, der den Seitenbetreibern beim Klick auf eine Werbeanzeige ausgezahlt wird. Verschiedene Schätzungen gingen meist davon aus, dass dieser Anteil etwa 75 Prozent betragen soll. Bezahlt also ein Werbetreibender für einen Klick auf seine Anzeige 80 Cent, so würden bei dieser Annahme 75%, also 60 Cent, an den Betreiber der Seite ausgezahlt, der die Adsense-Werbung auf seiner Webseite einblendet.

Seit dem heutigen Tag gibt Google nun die Prozentzahlen bekannt, welche an die Webseitenbetreiber ausgezahlt werden. Bei Adsense-Werbung für Content-Seiten werden demnach 68%, bei Suchergebnisseiten 51% ausgezahlt. Die Zahlen sind weltweit gleich hoch, lediglich bei einigen großen Anbietern gibt es andere Vereinbarungen.

Auch wenn Adsense auf Shopseiten natürlich ein Unding ist, weil man die Besucher schließlich auf seiner Seite halten und nicht über Werbeanzeigen wegleiten möchte, sind diese Zahlen auch für diese Shop-Betreiber interessant. Viele betreiben unterstützend einen Blog und je nach Branche auch ein Forum. Häufig werden auch Satellitenseiten eingesetzt, um den eigenen Shop bekannter zu machen. Und auf diesen Seiten findet man dann doch häufig auch Werbung, z.B. mittels Adsense. Die Anzeigen der unliebsamen Konkurrenz lassen sich ja in den dortigen Einstellungen verhindern.

Quelle: http://adsense-de.blogspot.com/2010/05/die-adsense-umsatzbeteiligung.html



Google-Doodle Pacman nervt
Emil, Freitag, 21. Mai 2010, 19:42
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Zu besonderen Tagen blendet die Suchmaschine Google statt des Logos eine Grafik ein, die an ein besonderes Ereignis erinnern soll, welches sich an diesem Tage jährt. Diese Grafiken haben den Namen Doodle erhalten und erfreuen sich im Allgemeinen recht großer Beliebtheit. Auch heute gibt es nach Ansicht von Google eines besonderen Ereignisses zu erinnern. Vor 30 Jahren erblickte das Computerspiel Pacman das Licht der Welt. Auch ich fand damals Gefallen an dem Spiel und spielte es nicht selten.

Doch dieser Doodle ist anders, denn es handelt sich nicht um eine Grafik, sondern um eine spielbare Anwendung. Nach kurzer Ladezeit ertönt der aus damaliger Zeit bekannte Sound und einige weitere Sekunden später lässt sich dieses Spiel tatsächlich mittels der Pfeiltasten spielen. Wie ich auf einer englischsprachigen Seite fand, soll dieser Doodle uns 48 Stunden erhalten bleiben.

Mir gefällt dies überhaupt nicht, im Gegenteil, ich bin genervt. Der Sound stört, das JavaScript frisst Ressourcen, und im ungünstigen Fall hakt es dadurch bei der Eingabe der Suchbegriffe. Für mich ist dieser Doodle der klassische Fall eines Eigentors.

Man stelle sich einmal folgende Situation vor, die im Geschäftsleben nicht selten ist. Man telefoniert mit einem Kunden und während des Gesprächs sucht man für ihn etwas bei Google. Und dann mitten im Gespräch kommt dann dieser Sound durchs Telefon. Als Kunde, der vielleicht den Google-Doodle noch nicht wahrgenommen hat, käme ich mir veralbert vor, denn es klingt als würde ich mir während des Gesprächs mit einem Spiel die Zeit vertreiben. Oder, wie ich es häufig mache, man sitzt im Café, um einige Texte auf dem Laptop zu schreiben. Zwischendurch recherchiert man noch ein wenig, und dann ertönt laut und kräftig dieser Sound. Es ist kein schönes Gefühl dann die Blicke von den andren Tischen zu spüren.

Vielleicht hätte Google mal die eigenen Suchergebnisse bemühen sollen. Dann hätten sie gesehen, dass es nicht zum guten Stil gehört auf einer Webseite ungefragt Musik abzuspielen. Genau dies tut Google jedoch, und es gibt noch nicht einmal einen Schalter, um den Sound abzuschalten. Von mir erhält Google daher die verdiente Höchststrafe, denn ich werde in der Zeit der Pacman-Huldigung mit Bing suchen, denn da gibt es auch gute Suchergebnisse.



Google und die mitgelesenen E-Mails
Emil, Montag, 17. Mai 2010, 22:11
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Wie wir vor einigen Tagen hörten, hat Google wohl jahrelang und weltweit mit den Streetview-Autos nicht nur Bilder geknipst sondern auch die Daten zu und aus öffentlichen WLAN-Netzen gespeichert. Das sind Netze wie sie z.B. in Kneipen oder Bibliotheken zur Verfügung gestellt, damit man auch von dort ins Internet gehen kann. In einer solchen Kneipe schreibe ich viele meiner Texte und versende von dort aus naturgemäß dann auch E-Mails. Wenn denn während der Vorbeifahrt des Streetview-Autos eine Webseite angesehen oder ein E-Mail versendet wurde, dann wurde dies auch seitens Google gespeichert.

Angeblich sind es 600 Gigabyte, also 600.000.000.000 Byte (also etwa 300.000.000 (=300-Millionen) DIN-A-4-Seiten an Text), die da gespeichert wurden, ohne dass Google dies nach eigener Aussage bemerkte. Der sprichwörtliche Schelm würde jetzt ja vielleicht jetzt Böses denken, also dass da vielleicht doch irgendwas gewollt war oder so, aber das würde der Emil ja niemals laut sagen.

Egal wie, es wirft ein seltsames Licht auf den Google-Konzern. Hat man den Überblick verloren, welche Daten man überhaupt an welchen Stellen sammelt? Oder ist man sich dessen durchaus bewusst, und sammelt fröhlich, Datenschutz hin, Datenschutz her, vor sich hin, und zwar solange bis sich mal jemand aufregt und dies öffentlich macht?

Auch Street-View sehe ich jetzt durchaus anders als vor diesem Vorfall. Bisher konnte ich zwar die Bedenken durchaus verstehen, aber ich fühlte mich nicht direkt betroffen. Das Haus in dem ich wohne gehört mir nicht sondern meinem Vermieter. Und einmal zufällig draußen von einem Streetview-Auto fotografiert zu werden ist doch schon ein recht großer Zufall, und da die Autos ja recht einfach zu erkennen sind, kann man sich ja auch umdrehen. Tatsächlich habe ich erst einmal ein solches Auto hier in Berlin in natura gesehen. Doch solche Vorfälle führen dazu, sich über das Ganze einmal etwas tiefere Gedanken zu machen.

Wenn ein Tourist nach Berlin kommt, dort einige Fotos schießt, und diese dann nach dem Motto ‘meine schönsten Berlin-Fotos’ ins Netz stellt, käme ich wohl kaum auf die Idee, mich zu beschweren, wenn ich auf einem der Bilder zu sehen wäre. Bei lediglich oberflächlicher Betrachtung ist Google-Streetview nichts anderes: In Phase 1 werden Bilder von allen Straßen gemacht, die dann (ähnlich wie Google-Map) in Phase 2 in Netz gestellt werden.

Doch Google-Map hat auch eine Phase X, und zwar dann, wenn mit der Karte Werbung verbunden ist, ob von Google selbst oder von Seitenbetreibern, die Google-Maps zur Bewerbung des eigenen Projektes einsetzen. Und diese Phase X wird es auch bei Google-Streetview geben. Da sieht man dann ein Bild einer Straße, und an einem bestimmten Haus ist dann ein Werbetext eingeblendet, etwa in der Art ‘Fischrestaurant Nautilus’ oder ‘Fahrschule ‘Meyer’. Spätestens dann wird ein solches Foto zum Werbebild und die darauf abgebildeten Menschen dienen dazu, das Foto lebendig wirken zu lassen. Ich bin nicht damit einverstanden, für solche Werbefotos kostenlos Modell zu stehen. Und daher wünsche ich auch, nicht auf den Streetview-Bildern zu sehen zu sein. Und da die Google-Bots sich ja auch diesen Text ansehen, hat Google ja nun auch Kenntnis davon.



100 Beiträge
Emil, Dienstag, 4. Mai 2010, 19:39
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Das Glossar auf der Webseite wächst und wächst. Inzwischen sind es schon über 100 Beiträge, die man hier finden kann. Von ‘Ad Click Rate’ bis ‘Word Stemming’ werden zu den verschiedensten Begriffen rund um die Vermarktung von Webseiten kurze Erläuterungen gegeben.

Wie die steigenden Besucherzahlen zeigen, wird das Glossar recht viel in Anspruch genommen. Viele lesen dabei nicht nur einen Beitrag sondern blättern interessiert darin. Selbiges kann man auch vom Manual sagen, das in ausführlichen Texten viele Themen beleuchtet.

Keineswegs ist mit der magischen Zahl 100 nun ein Endpunkt erreicht. Es wird noch viele weitere neue Einträge geben, und sicher schon bald kann daher das nächste Jubiläum gefeiert werden.

Auch Sie können sich beteiligen, indem Sie Vorschläge machen. Wenn Sie eine bestimmte Erläuterung im Glossar vermissen, schreiben Sie einfach ein E-Mail, die Adresse finden Sie im Impressum.



Amprice GmbH ist insolvent
Emil, Freitag, 30. April 2010, 08:32
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Die amprice GmbH in Hannover hat nach eigenen Angaben am 26. Februar 2010 Insolvenz angemeldet. Dies ist der vorläufige Höhe- oder besser Tiefpunkt einer Abwärtsbewegung, die nun schon einige Zeit andauert.

Vor etwa zwei Jahren begann man damit, das Projekt amprice 2.0 bekannt zu machen. Man sprach von einer fabelhaften neuen Software, völlig neuen Möglichkeiten beim Shopping im Internet und wähnte, schon bald die Nummer zwei auf dem Auktionsmarkt zu sein. Mit BesteAuktion und Azubo in Deutschland sowie moulaha im arabischen Markt kaufte man Mitgliedsdaten und scheinbar neue Nutzergruppen hinzu.

Dies war jedoch von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Und leider scheitern auf diesem Weg recht viele, die versuchen, einen Shop auf die Erfolgsbahn zu bringen. Es genügt in keiner Phase, sich einfach die passenden Bausteine zusammen zu sammeln und dann darauf zu warten, dass dann der Erfolg quasi von selbst eintritt. Erfolgsrezepte aus dem BWL-Handbuch sind kein guter Berater, wenn es darum geht eine Webseite zu vermarkten. Vorleser nennt man etwas verächtlich die Leute, die einem diese Richtung aufdrängen möchten. Oder anders ausgedrückt: man nehme eine schöne Webseite, sowie etwas Geld, dann schreibe man ein paar Blog-Beiträge, um andere von der eigenen Kompetenz zu überzeugen, ist ein Rezept, das nicht funktioniert. Wenn es so einfach wäre, gäbe es jeden Tag Tausende neuer und automatisch erfolgreicher Internethändler.

Was hier fehlt war also nicht, wie im amprice-Blog genannt das Geld, sondern der eiserne Wille den wahren Weg zum Erfolg zu finden. Dieser Weg führt nun mal nicht über ausgetretene BWL-Pfade, sondern diesen Weg muss man mit Beharrlichkeit und dem zumindest zeitweisen Zurückstellen eigener Interessen selbst finden.

Es bleibt abzuwarten, ob und wie es mit es mit der Plattform weitergeht. Klar scheint jedenfalls, dass es ohne grundlegende Änderungen bei Leitung, Konzept sowie Durchführung wohl keine große Zukunft geben wird.



Bei Google findet man nichts mehr
Emil, Sonntag, 18. April 2010, 07:59
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Nein, hier ist die normale Suche nicht gemeint. Hier geht es um die vielen kleinen Features und Helferlein, die seitens Google auf den Markt geworfen werden. Dies sind mittlerweile so viele, dass man leicht die Orientierung verlieren kann.

Google-Mitarbeiter dürfen 20 Prozent ihrer Arbeitszeit mit eigenen Projekten verbringen. Auf diese Art entstehen natürlich eine Unmenge an unterschiedlichsten Projekten, die Google dann nach Fertigstellung veröffentlichen kann. Die so entstandenen Tools sind aus allen Bereichen, doch meist sollen sie Webseitenerstellern bei ihrer Arbeit helfen. Mal sind es beispielsweise Werkzeuge, die eine Webseite nach bestimmten Kriterien prüft, ein anders mal gibt es ein neues Element, das in die eigene Webseite eingebaut werden kann. Da die meisten dieser Tools kostenlos sind, erfreuen sie sich auch einer recht weiten Verbreitung. Hinzu kommen die vielen Dinge, die Google von sich aus anbietet, wie E-Mail, Webmastertools, Analytics, Adwords und vieles mehr.

Was dabei jedoch fehlt, ist eine zentrale Google-Seite, von welcher man all diese Tools ansteuern kann. Zwar loggt man sich mittels seiner E-Mail-Adresse ein, doch landet man nicht auf einer zentralen Seite, von der man dann z.B. zuerst seine E-Mails lesen kann, um dann vielleicht etwas bei den Webmastertools zu prüfen, dann in einer Api etwas nachzuschlagen, um zum Schluss noch nachzuschauen, wie erfolgreich denn die eigene Adsense-Kampagne ist. Hat man eine Angelegenheit erledigt, muss man erst mühsam herausfinden, wo man denn die weiteren Informationen oder Dienste findet. Meist nutze ich dazu die Google-Suche und speichere den Link dann in meinen Lesezeichen. Einfacher wäre es jedoch, wenn es bei Google selbst im Login-Bereich eine zentrale Seite gäbe, bei der man in einem Menü die entsprechenden Positionen auswählen kann.

In letzter Zeit hat Google verstärkt versucht, eigene neue Angebote auf dem Markt bekannt zu machen, damit diese von einem größeren Kreis der Webseitenbauer und Internetsurfer genutzt werden. Insbesondere bei Wave und Buzz wurde die Kampagne zu früh gestartet, so dass viele Nutzer mit diesen Produkten in Berührung kamen, als sie noch unausgereift waren. Dies hatte dann letztlich zur Folge, dass beide keine größere Verbreitung fanden. Hier wäre es sicherlich besser gewesen, zu warten, bis alles, also auch das Drumherum fertig ist. Und an genau diesem Drumherum muss Google in meinen Augen auch bei den vielen kleinen und größeren anderen Tools und Helferlein nachbessern, will man verhindern, dass die Nutzer endgültig den Überblick verlieren.



Zahlungsverfahren im Wandel
Emil, Dienstag, 2. März 2010, 12:53
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Früher, was in diesem Fall gerade mal ein gutes halbes Jahrhundert her ist, war alles viel einfacher als heute. Immer freitags oder samstags kam der Chef mit der berühmten Lohntüte, in dem sich Bargeld und der zugehörige Lohnstreifen befanden. Diese Münzen und Scheine trug man dann zu seinem Händler oder auch Gasthaus um die Ecke, um dafür Waren oder auch ein erfrischendes Getränk zu erhalten. Auch Miete und andere höhere Beträge wurden meist bar bezahlt.

Dann kam die Verbreitung der Banken mit ihren Girokonten hinzu. Lohn und Gehalt wurden fortan bargeldlos überwiesen, genauso verfuhr man mit der Mietzahlung und auch bei der Begleichung von Rechnungen. Bald gab es auch die Möglichkeit im Supermarkt per EC-Karte zu zahlen. Ferner fand auch die Kreditkarte eine gewisse Verbreitung, zu Beginn insbesondere unter den Besserverdienenden.

Als dann das Internetzeitalter begann, kamen weitere Bezahlformen hinzu, insbesondere Bezahldienste wie PayPal, sofortueberweisung,de oder moneybookers. Hier zahlt man Geld auf ein Konto ein und kann dann in sehr einfachen Schritten eine Zahlung veranlassen. Die Vorteile lagen auf der Hand. Eine solche Zahlung ging schneller, da der Empfänger unmittelbar über die vorgenommen Zahlung informiert wird, sie war zu dieser Zeit billiger und einfacher wenn es um Zahlungen ins Ausland geht, und der Zahlungsdienstleister kann sich gegebenenfalls als Treuhänder einschalten. Insbesondere die Vorteile bei Auslandszahlungen und die Geschwindigkeit waren meist bei Verbrauchern der Grund zu dieser Zahlungsvariante zu greifen.

Doch immer noch leben wir in Zeiten des Wandels. Die klassische Überweisung, die schon seltener zu werden schien, wird wieder interessant. Wer heute eine Zahlung ins EU-Ausland ausführen möchte kann dies mittels IBAN/BIC bzw. SEPA leicht vornehmen, und das zu Preisen, wie sie für Inlandsüberweisungen gelten. Hier sind die neuen Zahlungsdienstleister meist teurer, zumindest für den Zahlungsempfänger. Auch die Geschwindigkeit bei der Zahlungsausführung ist immer weniger ein Argument, denn eine Inlandsüberweisung innerhalb der gleichen Bank wird heute häufig schon in Echtzeit durchgeführt. So gibt es bereits Fälle, bei denen ein Kind mit dem Handy vom Geldautomat aus bei den Eltern anruft und um etwas Geld bittet. Die großzügigen Eltern überweisen dann online etwas auf das Konto des Kindes, und schon im nächsten Moment kann das Geld aus dem Geldautomaten gezogen werden.

So sind diese beide für die Verbraucher früher wichtigen Argumente für die Wahl eines Zahlungsdienstleister nicht mehr so entscheidend wie zu Beginn des Internetbooms. Daher werben diese Dienstleister nun mit dem dritten oben genannten Argument, ihrer möglichen Funktion als Treuhänder. Häufig fallen in der Werbung Begriffe wie Verbraucher- oder Käuferschutz. In manchen Fällen wird das Geld vom Zahlungsdienst vom Verkäuferkonto zurückgebucht, wenn der Kunde eine Unstimmigkeit meldet. Dies dient zwar einerseits dem Schutz der Kunden, öffnet aber auch besonders findigen unter diesen Kunden neue Wege des Missbrauchs. So hört man also in letzter Zeit zunehmend Beschwerden seitens der Verkäufer, und man darf gespannt sein, ob und wie sich die Online-Dienstleister aus dieser Zwickmühle befreien können. Ein weiterer Kritikpunkt sind die teilweise nicht unerheblichen Gebühren, die von diesen Dienstleistern erhoben werden.

So wird es also vorerst beim Wandel bleiben, wenn wir die verwendeten Zahlungsmethoden beobachten. Man darf gespannt zuschauen, ob denn letztendlich ein Sieger hieraus hervorgehen wird, oder ob der Wandel das einzig Konstante hierbei bleiben wird.



Google wird abgeschaltet
Emil, Samstag, 13. Februar 2010, 14:00
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Natürlich stimmt das nicht, aber es ist trotzdem ein spannender Gedanke, was wohl passieren würde, wenn dies tatsächlich geschehen würde. Und zu diesem Gedankenspiel gehört natürlich auch, dass die suchende Internetgemeinde dann nicht zu einem anderen Suchmaschinendienst wie Bing, Metager, Cuil oder anderen weiter wandert. Auch kein neuer Dienst stürzt sich in die bestehende Lücke. Nein, es gibt dann einfach keine Suchmaschine mehr.

Um das Wichtigste gleich vorwegzunehmen: Nein, die Welt wird nicht untergehen, und es wird auch keine Hungersnöte oder Kriege deswegen geben. Aber dennoch wird sich natürlich einiges ändern, vor allem natürlich was unser aller Online-Verhalten angeht. Erst seit etwa zehn Jahren gibt es Google überhaupt und auch die große Verbreitung des Internets begann erst zu dieser Zeit. Und dennoch scheint es kaum vorstellbar, dass so etwas geschehen könnte.

Natürlich würde ein Aufschrei durch die Welt gehen, und nachdem dieser ein wenig verschallt wäre, würde sich die Internetgemeinde neu ausrichten. Vielleicht kämen die klassischen Webkataloge wieder zur Geltung, die meist in aufbereiteter Form eine Auflistung von Webseiten zu einem bestimmten Thema anzeigen. Gleichzeitig würden sicher Empfehlungen, die auf anderen Seiten gemacht werden, mehr Resonanz als heute finden. Aber auch klassische und dem Internet ferne Verbreitungswege würden wiederbelebt, wie zum Beispiel die Mund-zu-Mund-Propaganda aber auch die klassischen Print-Medien. Vielleicht würde dies sogar dazu führen, dass das Internet weniger genutzt würde, da es schwieriger wäre, sich dort zurechtzufinden und man deswegen lieber zum stationären Handel um die Ecke zurückkehrt.

Eine neue Form der Empfehlungen sind die Social Bookmarks (öffentliche Lesezeichen) wie man sie beispielsweise bei Mister Wong oder Linkarena hinterlegen kann. Diese Dienste würden dadurch ganz sicher zu einer weit größeren Verbreitung finden, als dies heute bereits der Fall ist. Gleichzeitig würden natürlich auch die eigenen (nicht veröffentlichen) Lesezeichen weit besser gepflegt werden, als dies manchmal heute der Fall ist. Vielmehr als heute würde man natürlich auch dort nachschauen, statt Google zu befragen, wodurch wieder eine viel stärke Bindung zu einzelnen Angeboten im Netz entsteht. Natürlich wären die Änderungen einschneidend, zumindest wenn es um das Online-Verhalten ginge, doch Schaden würde niemand nehmen.

Doch wie weltfremd ist eine solche Idee nun wirklich? Wenn man bedenkt, dass es noch vor zehn Jahren eine Welt ohne Google gab, lässt sich kaum voraussagen, wie die Online-Welt aussieht, wenn man diese Zeitspanne in die Zukunft schaut. Haben es andere Suchmaschinen dann geschafft, Google von der scheinbar ungefährdeten Position als Marktführer zu verdrängen? Oder gibt es ganz andersartige Dienste, die wir uns vielleicht jetzt noch gar nicht vorstellen könne, welche dann die Rolle des Wegweisers im Netz übernommen haben werden? Und noch etwas darf natürlich nicht vergessen werden: Google ist kein gemeinnütziges Projekt, das seine Dienste im Rahmen der Hilfsbereitschaft kostenlos im Netz anbietet. Vielmehr ist es das ureigenste Bestreben Googles Gewinne zu erzielen. Solange sich durch zugeschaltete Werbung in den Suchergebnissen dieses Geld verdienen lässt, wird es auch die Suchmaschine in dieser Form geben. Wenn dies aber künftig einmal nicht mehr möglich sein sollte, wird Google keinerlei Veranlassung sehen, die Suchmaschine weiter zu betreiben, oder aber den Dienst in völlig anderer Form anbieten, vielleicht sogar die Abfragen kostenpflichtig zu machen. Proteste und ein einstimmiger Aufschrei würden dabei den Konzerngiganten wenig beeindrucken. Es bleibt also spannend was die Zukunft bringen wird. Aber haben Sie keine Angst, denn Google bleibt uns natürlich erhalten. Vorerst zumindest!



Die Hommingberger Gepardenforelle
Emil, Sonntag, 7. Februar 2010, 10:49
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Eine Hommingberger Gepardenforelle gibt es nicht. Das Wortpaar wurde im Rahmen eines SEO-Wettbewerbs im Jahre 2005 vom der Zeitschrift c’t erfunden. Ziel war es eine Webseite aufzubauen, die an einem Stichtag bei einer Googlesuche nach diesem Begriffspaar am besten positioniert ist. Bei Wikipedia lässt sich Näheres zu diesem Wettbewerb nachlesen. Seitdem hat es viele solche Wettbewerbe gegeben, bei denen immer das Ziel war innerhalb einer bestimmten Zeitspanne eine Webseite gut in den Suchmaschinenergebnissen zu positionieren, wenn nach den festgelegten Suchbegriffen gesucht wird.

Solche Wettbewerbe liefern eine Vielzahl an Informationen über die Mechanismen, welche von Suchmaschinen verwendet werden, um die Reihenfolge der Suchergebnisse festzulegen. Bei dem Wettbewerb mit der Hommingberger Gepardenforelle waren ausdrücklich legitime aber auch von den Suchmaschinenbetreibern unerwünschte Methoden erlaubt. So kann auch festgestellt werden, ob und wie die Verwendung solcher unerwünschter SEO-Methoden bestraft wird. Nach der Auswertung zeigte sich, dass insbesondere die Titelzeile, der Inhalt, der Name der Domain sowie die Zahl der auf die jeweilige Seite zeigenden Links (Backlinks) entscheidend war. Hinzu kämen noch das Alter der Domain und andere Kriterien, aber diese Aspekte ließen sich in der Kürze der Zeit dieses Wettbewerbs nicht auswerten.

Für Neulinge im Bereich der Suchmaschinenoptimierung stellen solche Wettbewerbe eine interessante Möglichkeit dar, einmal selbst zu erleben, wie selbst Kleinigkeiten manchmal die Positionierung einer bestimmten Seite beeinflussen können. Wird eine Seite oder ein Blog nur für diesen Wettbewerb erstellt, kann selbst mit riskanten Methoden getestet werden, ob sie etwas bringen. Denn selbst wenn diese Seite dann einmal von der Suchmaschine abgestraft werden sollte, ist dadurch kein wirtschaftlicher Verlust entstanden. Lediglich der Wettbewerb kann dann kaum noch gewonnen werden. Denn mit der eigenen Shopseite lässt sich dieses Risiko nicht eingehen. Eventuelle Zurückstufungen durch die Suchmaschinen lassen sich nur mit erheblichem Arbeits- und Zeitaufwand wieder rückgängig zu machen.

Darum rate ich allen Neulingen bei der Suchmaschinenoptimierung mindestens einmal an einem solchen Wettbewerb teilzunehmen. Die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich dann gewinnbringend bei der eigenen Seite unterbringen. Suchen Sie darum doch bei der Suchmaschine Ihrer Wahl einmal nach dem Begriff SEO-Wettbewerb oder fragen Sie interessierte Freunde oder Kollegen, ob sie mitmachen möchten. Es lohnt sich.